Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Allgemeines
Gegenstand der Leistung von LUP-Karpaten-Offroad ist die Organisation und Durchführung von Offroad & Erlebnisreisen in Rumänien (Karpaten)

2. Abschluss des Reisevertrages
Mit Abschluss des Reisevertrages durch den Teilnehmer tritt der Reisevertrag, unter Berücksichtigung der in den Reisebeschreibung formulierten Leistungen in Kraft. Die Anmeldung erfolgt über das Online-Kontaktformular und wird durch Unterzeichnung schriftlich bestätigt. Der Vertrag kommt in Form einer schriftlichen Reisebestätigung zustande und ist damit für beide Seiten bindend.

Durch Unterzeichnung akzeptiert der Teilnehmer die Allgemeinen Geschäfts- und Reisebedingungen des Reiseveranstalters. Die Reisebedingungen werden durch eine Teilnahmebedingung ergänzt, die der Teilnehmer und der Reiseveranstalter vor Reisebeginn vereinbaren und mit ihrer Unterschrift bestätigen.

Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Reiserücktrittskosten/Reisekrankenversicherung. Nähere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie unter www.travelsafe.de im Bereich „Reiseschutz Privatkunden„.

3. Leistungen
Der Umfang der vertraglichen Leistungen entspricht der Reisebeschreibung und den Preisangaben unter Lupoffroad. de, sowie den hierauf bezugnehmenden Angaben in der Reisebestätigung, bzw. In den Teilnehmerunterlagen.

4. Preis- und Leistungsänderungen
Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluß notwendig wurden und nicht entgegen dem Grundsatz von Treu und Glauben vom Reiseveranstalter herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, wenn die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtkonzept der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewähr-leistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die abgeänderte Leistung mit Mängeln behaftet ist. Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Teilnehmer über Leistungsänderungen oder Abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird der Reiseveranstalter dem Teilnehmer einen kostenlosen Rücktritt anbieten und evtl. bezahlte Akontozahlungen oder Gesamtrechnungen rückerstatten. Preisänderungen sind nur gültig, wenn sie von beiden Seiten schriftlich bestätigt wurden.

5. Zahlungsbedingungen
Nach Abschluß des Reisevertrages sind 20 % des Reisepreises zu zahlen. Die Anzahlung wird auf den Gesamtreisepreis angerechnet.

Der restliche Reisepreis ist 60 Tage vor Reisebeginn fällig. Bei Anmeldungen mit weniger als 60 Tagen vor Reisebeginn ist der Gesamtbetrag wie auf der Reisebestätigung, bzw. in den Teilnehmerunterlagen, ausgewiesen sofort fällig. Wird eine Rechnung nicht vollständig und/oder rechtzeitig beglichen, ist der Reiseveranstalter berechtigt, den Reisevertrag aufzulösen. Der Reiseveranstalter wird evtl. bezahlte Akontozahlungen rückerstatten.

6. Rücktritt des Kunden
Der Teilnehmer kann jederzeit durch eine schriftliche Erklärung vom Vertrag zurücktreten. Maßgebend für den Rücktrittszeitpunkt ist der Zugang der schriftlichen Erklärung beim Reiseveranstalter.

Tritt der Teilnehmer vom Vertrag zurück oder tritt die Reise nicht an, so kann der Reiseveranstalter Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendungen verlangen.

Bei einer Rücktrittserklärung bis 30 Tage vor Reisebeginn erlaubt sich der Reiseveranstalter die Anzahlung in Höhe von 20 % einzubehalten. Bei einem Rücktritt ab dem 29. Tag vor Reisebeginn wird der volle Reisepreis in Rechnung gestellt. Eine Rückerstattung des Reisepreises ist ausgeschlossen, wenn die Teilnahme an der Veranstaltung ohne Absage nicht angetreten wird.

Eine Reiserücktrittskostenversicherung ist im Reisepreis nicht enthalten, es sei denn, dies ist in der Leistungsbeschreibung bzw. In den Teilnehmerunterlagen ausdrücklich erwähnt. Ist der Kunde im Besitz einer Reiserücktrittsversicherung, erfolgt die Rückerstattung gezahlter Rechnungen abzüglich 20% Aufwandsentschädigung. Eine Rückerstattung bei geplanten Tagestouren, Offroad-Kursen oder sonstiger Reisen bis zu 3 Tagen (Inland) ist ausgeschlossen.

7. Verzicht von Leistungen durch den Kunden
Verzichtet der Teilnehmer auf einzelne Reiseleistungen, verlässt die Reisegruppe, reist Vorzeitig ab, erscheint nicht oder verspätet, verliert der Teilnehmer das Recht auf Rückerstattung gezahlter Beträge.

8. Rücktritt und Kündigung durch den Reiseveranstalter
Der Reiseveranstalter ist in den folgenden Fällen berechtigt, vor oder nach Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten und/oder den Reisevertrag kündigen, bzw. Aufzuheben:

8.1. fristlos, wenn der Teilnehmer die Durchführung der Reise ohne Beachtung einer Abmahnung des Reiseveranstalters einschneidend stört oder sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt der Reiseveranstalter, so behält er den Anspruch auf den Reisepreis. Ein Anspruch auf Schadenersatz aufgrund des Rücktritts durch denReiseveranstalter besteht nicht.

8.2. bei irreparablen Schäden am Fahrzeug der Reiseleitung, sofern im Reiseland im Rahmen der wirtschaftlichen Opfergrenze keinErsatzfahrzeug zeitnah bereitgestellt werden kann.

8.3. bei schwerwiegender Erkrankung des Teilnehmers oder eines anderen Reiseteilnehmers oder des Reiseleiters, die eine weitere Teilnahme an der Reise verhindern oder die eine weitere Durchführung der Reise unmöglich machen.

9. Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlichen Umständen (höhere Gewalt)
Wenn der geplante Ablauf der Reise aufgrund unvorhersehbarer höherer Gewalt erheblich gestört, erschwert, gefährdet oder sonst beeinträchtigt wird, können der Veranstalter als auch der Teilnehmer die Reise kündigen, bzw. den Vertrag aufheben.

Im Falle einer Kündigung bzw. Aufhebung des Vertrages hat der Reiseveranstalter Anspruch auf bisher entstandene Kosten und Kosten, die zur Beendigung der Reise notwendig sind, sofern die Kosten nicht von den Reiseleistungen abgedeckt sind.

Der Reiseveranstalter kann jedoch für bereits erbrachte und noch zu erbringende Reiseleistungen eine Entschädigung einfordern.

Der Reiseveranstalter ist verpflichtet die Teilnehmer zurück zu befördern. Mehrkosten für eine Rückbeförderung sind hälftig vom Reiseveranstalter und Teilnehmer zu tragen. Der Teilnehmer hat hierbei evtl. entstehende Kosten zu tragen.

10. Risikoaufklärung
Die vom Reiseveranstalter durchgeführten Offroad-Reisen sind Abenteuerreisen und Veranstaltungen mit Abenteuercharakter. Bei den Reisen und Veranstaltungen bestehen grundsätzlich besondere Risiken für die Teilnehmer, deren Fahrzeuge und Ausrüstung. Die Reisen zeichnen sich durch Fahrten aus, die auf und abseits befestigten Straßen, auch außerhalb von Bestimmungen desjeweiligen Heimatlandes der Reiseteilnehmer und außerhalb von EU-Bestimmungen stattfinden. Durchquerungen von Geländehindernissen aller Art, mit den eigenen Fahrzeugen der Teilnehmer und Fahrten auf Wegen die nur selten befahren werden und die nicht oder nur sehr selten instandgesetzt werden, Strecken ohne Winterdienst, Querfeldein-Fahrten abseits von Wegen, Durchquerungen von schmalen Wegen ohne Randsicherung und Befahrungen von Strecken mit schlecht einzuschätzenden Bodenverhältnissen sind feste Bestandteile der Reisen.

Es besteht die Gefahr durch Lawinen, Steinschlag und Hangrutschungen, Baumfällarbeiten, Gefahr durch schlechtes Wetter und Gefahr durch Tiere. Des weiteren besteht die Gefahr bei Aktivitäten beim Bergen von festgefahrenen Fahrzeugen, Beseitigung von Hindernissen auf der Fahrtstrecke wie umgestürtzte Bäume, Steine und Schneereste. Es finden Durchquerungen von Gebieten ohne Verbindung für Mobiltelefone, Durchquerungen von Gebieten ohne unmittelbare Hilfsmöglichkeit durch Rettungskräfte statt. Campaktivitäten mit Übernachtungen im Freien, Befahrung von Steilhängen und Durchquerung von Flüssen mit den Fahrzeugen sind weitere Gefahren, die aufgrund des Charakters der Reisen als Offroad-Abenteuerreisen nicht vorhersehbar sind.

11. Haftung durch den Reiseveranstalters
Der Reiseveranstalter haftet im Rahmen der Sorgfaltspflicht für eine gewissenhafte und vollständige Reisevorbereitung, die sorgfältige Auswahl externer Dienstleister und die Richtigkeit der Leistungsbeschreibung. Es wird keine Haftung für beschädigte, verschmutzte oder verloren gegangene Fahrzeuge, Kleidung, Ausrüstung, etc. Übernommen.

Der Reiseveranstalter haftet nicht für die nicht oder nur teilweise erbrachten Leistungen, veränderten Abläufe oder Störungen bei extern gebuchten Dienstleistungen.

Der Reiseveranstalter übernimmt keinerlei Haftung von selbstverschuldet (fahrlässig oder vorsätzlich) herbeigeführten Unfällen oder Verletzungen außerhalb der Grenzen der bestehenden Veranstalterhaftpflicht.

12. Haftungsbeschränkung
Der Veranstalter haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Die Haftung für Schäden, die nicht Körperschäden sind, sind gemäß § 651 BGB, Abschnitt h, auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Teilnehmers weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder soweit der Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein aufgrund eines Verschulden des Leistungsträgers verantwortlich ist.

Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf solchen beruhende gesetzliche Vorschriften, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen entsteht oder geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist, so kann sich auch der Reiseveranstalter gegenüber dem Teilnehmer hierauf berufen.

13. Haftungsverzicht der Teilnehmer
Die Teilnehmer (Fahrer, Beifahrer, Kraftfahrzeughalter und Kraftfahrzeugeigentümer) nehmen auf eigene Gefahr an den Reisen und Veranstaltungen des Reiseveranstalters teil. Sie tragen die alleinige zivil- und strafrechtliche Verantwortung für alle von Ihnen und durch sie oder dem von ihnen benutzten Fahrzeug verursachten Handlungen und den damit evtl. in Verbindung stehenden Schäden.

14. Reiseleistungen und Mängel
Wird eine Reiseleistung nicht vertragsmäßig erbracht, hat der Teilnehmer das Recht, innerhalb eines angemessenen Zeitraums Abhilfe zu verlangen. Die Abhilfe besteht in der Beseitigung des Mangels oder in der Erbringung einer gleichwertigen oder höherwertigeren Ersatzleistung. Die Abhilfe kann vom Reiseveranstalter verweigert werden, wenn die Abhilfe einen unverhältnismäßig hohen Aufwand erfordert. Der Mangel muss unverzüglich vom Teilnehmer beim Reiseveranstalter angezeigt werden. Wird die Mängelanzeige schuldhaft unterlassen oder verzichtet der Teilnehmer auf Anzeige eines Mangels, sind Minderungs- oder Schadensersatzansprüche gegen den Reiseveranstalter ausgeschlossen. Aufgrund der Natur der Reise (siehe Abschnitt 10) ist der Reiseveranstalter berechtigt geringe Mängel nicht zu beheben. Dies gilt insbesonders dann, wenn durch eine Behebung Gefahren für andere Teilnehmer entstehen oder der Ablauf der Reise gefährdet wird. Einer Fristsetzung bedarf es nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist, vom Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung durch ein besonderes, erkennbares Interesse des Teilnehmers gerechtfertigt ist. Ansprüche wegen nicht vertragsmäßiger Erbringung der Reise hat der Teilnehmer innerhalb eines Monats nach planmmäßiger Beendigung der Reise gegenüber dem Reiseveranstalter geltend zu machen. Nachweise über entstandene Mängel sind durch den Teilnehmer zu dokumentieren. Ansprüche durch Mängel können durch gesetzliche Bestimmungen nach BGB geltend gemacht werden.

15. Pflichten der Reiseteilnehmer
Der Teilnehmer ist verpflichtet, für die jeweiligen Reisegebiete eine ausreichende Kfz-Haftpflichtversicherung, Reisekranken- und Unfallversicherung, welche auch den Rücktransport im Krankheits- oder Notfall abdeckt, selbst abzuschließen und bei Bedarf eine gültige Fahrerlaubnis bzw. einen internationalen Führerschein mitzuführen. Der Veranstalter übernimmt hierfür keine Haftung. Für die Einhaltung der Paß-, Visa-, Zoll-, Devisen-, Impf-, Verkehrs-, Gesundheits- und sonstigen Vorschriften der Reiseländer ist der Reiseteilnehmer selbst verantwortlich. Alle Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten. Eventuelle gesundheitliche Beeinträchtigungen sind dem Reiseveranstalter umgehend mitzuteilen. Für alle teilnehmenden Fahrzeuge ist ein Versicherungsschutz für Personen und Sachschäden Pflicht. Um Schäden zu vermeiden, besteht für alle Teilnehmer während der Touren Gurtpflicht sowie Alkoholverbot während der Fahrzeiten für die Fahrer. Die Teilnehmer verzichtet auf eine Haftung durch den Veranstalter bei allen im Zusammenhang mit der Veranstaltung stehenden entstandenen Unfällen oder Schäden, soweit der entstandene Schaden oder Unfall nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit durch den Veranstalter beruht.